Gemeinde Leutenbach

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Die Gemeinde informiert

Vorsicht bei der Errichtung von Geschirrhütten, Einfriedigungen und sonstigen Nebenanlagen

Der Sommer für viele die Zeit, den Garten neu zu gestalten und dafür Arbeiten durchzuführen. Beim Pflanzen von Hecken und dem Bau von Geschirrhütten oder Zäunen ist dabei Vorsicht geboten.
 
Wer im eigenen Garten eine Hecke neu pflanzt oder einen neuen Zaun errichten will muss sich – genau wie beim Hausbau – an die Bauvorschriften halten. In den Bebauungsplänen ist festgelegt, was wo und wie gebaut werden darf. Die Bebauungspläne für die einzelnen Wohngebiete können im Rathaus eingesehen werden.
 
Ein Problem sind immer wieder die Geschirrhütten, die in den Baumärkten als genehmigungsfreie Vorhaben angepriesen werden, was oft falsch ist. Meistens sind Gärten als Bauverbotsflächen festgesetzt. Es darf dort also nur mit Genehmigung gebaut werden. Nur in seltenen Fällen ist eine Geschirrhütte im Garten ohne Genehmigung zulässig.
 
Das unerlaubte Aufstellen von Geschirrhütten, Zäunen, Hecken und dergleichen bringt häufig mehr Ärger als Freude. Rechtlich ist bei einem Schwarzbau in jedem Fall ein Bußgeld fällig, dessen Höhe von der Baugenehmigungsbehörde beim Gemeindeverwaltungsverband Winnenden (GVV) festgesetzt wird. Wird der Bau nicht genehmigt, muss der Bauherr dann wieder als Abrissunternehmer ran. Unerlaubte Baumaßnahmen müssen in der Regel rückgängig gemacht werden.
 
Informieren Sie sich also bei allen baulichen Maßnahmen vorher, ob eine Genehmigung erforderlich ist oder nicht. Das erspart Ihnen viel Ärger und unnötige Kosten. Für Fragen zu Bebauungsplänen und Genehmigungen steht ihnen das Bauamt der Gemeinde Leutenbach zur Verfügung (Tel.: 07195 / 189-63).