Gemeinde Leutenbach

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Öffentliche Auslegung

Öffentliche Auslegung des Entwurfs für die 11. Änderung des gemeinsamen Flächennutzungsplans 2000 - 2015 des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden und der Gemeinde Berglen

Die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden hat am 05.07.2017 und der Gemeinderat der Gemeinde Berglen am 20.06.2017 den Entwurf für die 11. Änderung des gemeinsamen Flächennutzungsplans 2000 – 2015 des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden und der Gemeinde Berglen festgestellt.

 
Das Plangebiet des gemeinsamen Flächennutzungsplans umfasst das Gebiet der Stadt Winnenden, der Gemeinde Leutenbach, der Gemeinde Schwaikheim und der Gemeinde Berglen.
 
In den genehmigten gemeinsamen Flächennutzungsplan 2000 – 2015 des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden und der Gemeinde Berglen sollen aufgrund der o. g. Beschlüsse die folgenden neuen Darstellungen aufgenommen werden:
 
-               Wohnbaufläche “Hanfäcker“ 2 in Berglen-Rettersburg (2,1 ha)
 
-               Gemeinbedarfsfläche “Kindertageseinrichtung Rettersburg“ in Berglen-Rettersburg (0,2 ha)
 
Aus dem am 29.05.2006 genehmigten gemeinsamen Flächennutzungsplan 2000 -2015 des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden und der Gemeinde Berglen werden die folgenden Darstellungen herausgenommen und als Fläche für die Landwirtschaft (Bestand) dargestellt:
 
-           Wohnbaufläche “Hanfäcker 1“ in Berglen-Rettersburg (0,2 ha)
-           Wohnbaufläche “Schillenberg II“ in Berglen-Erlenhof (0,8 ha)
-           Wohnbaufläche “Tauernstraße-Süd“ in Berglen-Streich (0,4 ha)
-           Wohnbaufläche “Karlstraße“ in Berglen-Ödernhardt (0,1 ha)
 
Maßgebend sind die vom Stadtentwicklungsamt der Stadt Winnenden gefertigten Lagepläne vom 07.10.2016 im Maßstab 1 : 5.000.
 
Für den Gemeindeverwaltungsverband Winnenden liegt der Änderungsentwurf des genehmigten gemeinsamen Flächennutzungsplans 2000 – 2015 des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden und der Gemeinde Berglen mit der Begründung und den bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen vom
 

24.07.2017 bis 24.08.2017

bei der Geschäftsstelle des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden, Rathaus, Torstraße 10, Zimmer 322, 71364 Winnenden, während den regelmäßigen Dienststunden öffentlich aus.
 
 
Darüber hinaus wird der Änderungsentwurf mit der Begründung und den bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen zur Erleichterung der Information der Öffentlichkeit während des gesamten Zeitraums auch beim
 
Bürgermeisteramt Leutenbach, Rathausplatz 1, Bauamt, Zimmer 109, 71397 Leutenbach,
und beim
Bürgermeisteramt Schwaikheim, Marktplatz 2 - 4, Altbau Zimmer 26, 71409 Schwaikheim,
 
ausgelegt. Es wird darauf hingewiesen, dass die förmliche Auslegung im Sinne des § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuchs (BauGB) nur bei der Geschäftsstelle des Gemeindeverwaltungsverbands Winnenden vorgenommen wird.
 
Für die Gemeinde Berglen liegt der Änderungsentwurf mit der Begründung und den bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen vom
 

24.07.2017 bis 24.08.2017


beim Bürgermeisteramt Berglen, Rathaus Oppelsbohm, Beethovenstraße 20 im Zwischenbau, 73663 Berglen, während den regelmäßigen Dienststunden öffentlich aus. Die förmliche Auslegung im Sinne des § 3 Abs. 2 BauGB wird für die Gemeinde Berglen nur beim Bürgermeisteramt Berglen vorgenommen.
 
Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:
•           Umweltbericht, Wolfgang Blank, Landschaftsarchitekt BDLA, Stuttgart-Bad Cannstatt, vom 07.03.2017, als Bestandteil der Begründung (Entwurf) zur 11. Änderung des gemeinsamen Flächennutzungsplans mit umweltbezogenen Informationen zu den Themen Schutzgut Mensch, einschließlich der menschlichen Gesundheit, Schutzgut Pflanzen und Tiere und die biologische Vielfalt, Schutzgut Boden, Schutzgut Wasser, Schutzgut Klima / Luft, Schutzgut Landschaft (Landschaftsbild / Erholung) sowie Schutzgut Kultur- und sonstige Sachgüter mit
o          Grünordnungsplan Hanfäcker, Wolfgang Blank, Landschaftsarchitekt BDLA, Stuttgart-Bad Cannstatt, vom 07.03.2017 mit der Kartierung der Biotoptypen und des Bodens (Bestand) sowie der Biotoptypen (Planung)
o          Eingriffs-/ Ausgleichsbilanzierung, Wolfgang Blank, Landschaftsarchitekt BDLA, Stuttgart-Bad Cannstatt, vom 07.03.2017
o          Übersichtsbegehung Artenschutz und Habitatpotenzialanalyse, werkgruppe gruen, Stuttgart, vom August 2016
o          Maßnahmenblätter für die Kompensationsmaßnahmen einschließlich Eingriffs- / Ausgleichsberechnung nach Ökokontoverordnung, Wolfgang Blank, Landschaftsarchitekt BDLA, Stuttgart-Bad Cannstatt, vom 07.03.2017
o          Landschaftsplan, GVV Winnenden, vom 26.06.2003
•           Schallimmissionsprognose für den Bebauungsplan “Hanfäcker“, BS Ingenieure, Ludwigsburg, vom 15.11.2016 mit schalltechnischer Stellungnahme vom 06.12.2016
•           Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Wirtschaft und Infrastruktur, Stellungnahmen vom 30.01.2017 zu
o          regionalem Grünzug nach PS 3.1.1 (Z)
o          Biotopverbundflächen mittlerer Standort
o          Betroffenheit streng geschützter Arten
•           Landratsamts Rems-Murr-Kreis, Stellungnahme vom 02.02.2017 zu
o          Flurneuordnungsverfahren “Berglen-Rettersburg / Öschelbronn“
o          Belangen der Landwirtschaft einschließlich der Flurbilanz
o          Belangen des Natur- und Artenschutzes
o          Landschaftsschutzgebiet “Buchenbach-, Brunnbächle-, Steinach- und Zipfelbachtal mit angrenzenden Hängen sowie Bürger Höhe“
o          Belange des Bodenschutzes
o          Dezentrale Niederschlagswasserbeseitigung
o          Maßnahmen zur Begrenzung bzw. Reduzierung der Abflüsse (Retentionsmaßnahmen)
•           Verband Region Stuttgart, Stellungnahme vom 16.02.2017 zu
o          regionalem Grünzug nach PS 3.1.1 (Z)
o          Landschaftsschutzgebiet “Buchenbach-, Brunnbächle-, Steinach- und Zipfelbachtal mit angrenzenden Hängen sowie Bürger Höhe“
o          Belangen des Klimaschutzes (Klimaatlas der Region Stuttgart), Planbereich befindet sich in einem Kaltluftproduktions- und Sammelgebiet
 
Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über diese Flächennutzungsplanänderung unberücksichtigt bleiben.
 
Das Verfahren zur 11. Änderung des gemeinsamen Flächennutzungsplanes wurde förmlich vor dem 13. Mai 2017 und die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 S. 1 vor dem 16. Mai 2017 eingeleitet. Das Verfahren wird daher nach den vor dem 13. Mai 2017 geltenden Rechtsvorschriften abgeschlossen (vgl. § 245c Abs. 1 BauGB).