Gemeinde Leutenbach

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Partnerschaftstreffen 2018 mit Dunabogdány

Bürgermeister Schuszter bei seiner Rede mit dem Gastgeschenk
Bürgermeister Schuszter bei seiner Rede mit dem Gastgeschenk

Am 27. September war es wieder so weit: Die Gemeinde Leutenbach konnte nach 2 Jahren wieder eine Gruppe aus der ungarischen Partnergemeinde Dunabogdány zum Partnerschaftstreffen in Leutenbach begrüßen. In diesem Jahr reisten insgesamt 50 Ungarn an, darunter viele neue Gesichter, die zum ersten Mal die deutsche Partnergemeinde besuchten. 
 
Müde aufgrund der 13-stündigen Busfahrt, aber trotzdem gut gelaunt, trafen die Gäste am Donnerstagabend an der Rems-Murr-Halle ein. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden erste Kontakte geknüpft und alte Bekannte und Freunde freudig begrüßt. Auch in diesem Jahr war der Großteil der Gruppe bei privaten Gastgebern untergebracht.  
 
Am Freitag startete der Tag mit einem Spaziergang zu KÄRCHER. In Winnenden angekommen, erfuhren die ungarischen Gäste bei einer interessanten Werksführung viel Wissenswertes über den Weltmarktführer für Reinigungstechnik, der auch in Ungarn wohl bekannt ist.
 
Am Abend begrüßte Bürgermeister Kiesl über 170 Besucher in der Rems-Murr-Halle zu einer Premiere: Zum ersten Mal fand dort eine Bierprobe mit 9 Bieren aus ganz Deutschland statt. Auch wenn der Schultes eine Bierprobe in Württemberg zu Beginn seiner Rede noch spaßhaft als „Frevel“ bezeichnete, da unser Bundesland eher für seinen Wein bekannt ist, gab er anschließend zu: „Auch in Württemberg ist eine Bierprobe eine glänzende Idee“. Ein besonderer Dank ging daher an die beiden Organisatoren des Abends: Peter Hildenbrand und Dr. Karl-Josef Römer hatten viel Zeit und Mühe investiert, um die Veranstaltung vorzubereiten. Unterstützt wurden die beiden durch das inoffizielle Partnerschaftskomitee „Projektteam Dunabogdány“, sowie dem Akkordeonorchester Leutenbach, welches die Bewirtung übernahm.
 
Gergely Schuszter, Bürgermeister von Dunabogdány, betonte in seinen anschließenden Worten die Bedeutung der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden und überreichte ein Bild der berühmten ungarischen Künstlerin Klára Kósa mit dem Titel „Paradies“. Auch die laut Bürgermeister Schuszter „Mutter der Partnerschaft“ und Ehrenbürgerin von Dunabogdány, Regina Lorey, bekam ein Bild überreicht, denn ohne sie würde es die Partnerschaft wahrscheinlich nicht geben.

Bürgermeister Kiesl mit seiner Ehefrau Elisabeth Herzog-Kiesl und dem überreichten Gastgeschenk
Bürgermeister Kiesl mit seiner Ehefrau Elisabeth Herzog-Kiesl und dem überreichten Gastgeschenk

Anschließend präsentiere die „Donauknie Tanzgruppe“ aus Dunabogdány ein Repertoire ihrer Volkstänze, und zeigte als Zugabe ein extra für diesen Abend einstudierten ungarischen Volkstanz. Nach der munteren Tanzeinlage startete dann der Abend erst richtig: Mit Vesper und der Verkostung einer reichen Spanne an Bieren, die von alkoholfrei, über Schwarz-, Weizen- und Weißbier bis hin zum heimischen Volksfestbier reichte.

Die ungarische Tanzgruppe in Aktion.
Die ungarische Tanzgruppe in Aktion.

Am Samstag stand für die Ungarn ein Ausflug nach Esslingen auf dem Programm. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, und so konnte die Stadt bei strahlendem Sonnenschein erkundet werden. Der Nachmittag bot Zeit zur freien Verfügung, was manche für einen Ausflug nach Stuttgart oder einen Besuch bei Freunden nutzen. Am Abend besuchten einige das Orgel-Konzert „Unerhört“ von Andreas Spahn in der evangelischen Johanneskirche Leutenbach. 
 
Den Abschluss des Partnerschaftstreffens bildete ein Besuch auf dem Volksfest in Stuttgart, wo Leutenbacher und Bogdaner sprichwörtlich gemeinsam auf den Bänken tanzten.
 
Auch in diesem Jahr endete der Besuch der Ungarn in Leutenbach mit vielen schönen Begegnungen und Erlebnissen. Es wäre schön, wenn auch die jüngere Generation aus Leutenbach die Chance ergreifen würde, an solchen Begegnungen teilzunehmen. Dann haben sie die Möglichkeit zu erkennen, wie interessant und bereichernd ein solcher kultureller Austausch sein kann, vor allem aber auch, wie viel Spaß und Freude er bringen kann. Wir hoffen, dass die ungarischen Gäste einige unvergessliche Tage in Leutenbach verbringen konnten und dieses Treffen sie und auch die Leutenbacher Bürger darin bestärkt hat, die Freundschaften weiterhin zu pflegen.
 
Ein besonderer Dank gilt den Leutenbacher Gastgebern für ihre Gastfreundschaft sowie Jana Geiger-Ott von der Gemeindeverwaltung und dem „Projektteam Partnerschaftstreffen“ für die Organisation und die Unterstützung bei der Durchführung des Partnerschaftstreffens.

Stadführung in Esslingen
Stadführung in Esslingen
Werksführung bei Kärcher
Werksführung bei Kärcher