Gemeinde Leutenbach

Seitenbereiche

Volltextsuche

Seiteninhalt

Die Gemeinde informiert

Närrisches Treiben auf dem Rathausplatz

Am vergangenen Mittwoch läuteten die Geesmusiker bereits zum 19. Mal mit dem Rathaussturm den Beginn der närrischen „Fünften Jahreszeit“ ein. Das Rathaus sollte erobert und zumindest bis Aschermittwoch in der Hand der Geesmusiker liegen. Unterstützt wurden die Musiker von verschiedenen Narrenzünften aus der Umgebung. Mit dabei waren die Auenwälder „Schbiallombaschlotzer“, der Faschingsverein Burgstetten, die „Querköpf“ aus Winnenden, die "Narrenzunft" Fellbach, die „Holmale“ Ingersheim, die Cannstatter "Nachtwächter", die Waiblinger "Ohrenwusler" und viele mehr. Auch das Leutenbacher Dreigestirn, bestehend aus Esel, Gans und Teufel, das als Fasnetselement die drei Wohnbezirke verbindet, war Teil des Spektakels. Mit fetzigen Rhythmen sorgten die Geesmusiker für närrische Stimmung.

„D´Anna Scheiffele ond Berta Kächele“, im wahren Leben die Geesmusikerinnen Susanne Körner und Petra Schwaiger, versuchten Bürgermeister Kiesl die Macht im Rathaus zu entreißen. Bürgermeister Kiesl widersetzte sich jedoch mit dem Ältestenrat der Eroberung des Rathauses. Schließlich konnten die Narren mit tatkräftiger Unterstützung des Leutenbacher Dreigestirns den Bürgermeister auf den Rathausplatz unter die Narrenschar bringen. Gemeinsam mit Kämmerer Heiko Nothacker, Bauamtsleiter Johannes Kocher und Hauptamtsleiter Jakob Schröder trat der Bürgermeister protestierend gegen die Geesherrschaft mit gelber Weste, in Anlehnung an die französische Gelbwestenbewegung, auf. Trotzdem wurde das Geesbanner gehisst und die Machtübernahme der Narren am Aschermittwoch ausgerufen.

Auf die scherzhafte Kritik von Anna und Berta, es sei kein öffentliches WLAN in der Gemeinde beschlossen worden, konterte der Bürgermeister gewitzt. Durch Spionage mithilfe des geheimen Rathaus-WLAN sei ihm zu Ohren gekommen, dass die beiden Damen ihre Diätpläne schlau umgehen würden. Außerdem berichtete er augenzwinkernd, in dem neueröffneten Haus Elim in Weiler zum Stein habe er bereits ein ganzes Stockwerk für die Geesmusiker reserviert. Auf Androhung von Anna und Berta, den Bürgermeister auf eine Aida-Reise mitzunehmen, händigte dieser den goldenen Rathausschlüssel freiwillig an die Geesmusiker aus.
Die Geesmusiker feierten ihre Eroberung des Rathauses mit einem lautstarken „Gees aha“.