Gemeinde Leutenbach

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Die Gemeinde informiert

Regenschauer und Gewitter überschatteten die Hocketse

Bei hochsommerlichen Temperaturen zur Eröffnung genossen Bürgerinnen und Bürger, Gäste von nah und fern, Vertreter der örtlichen Schulen und Wirtschaft, des Kreistages, aus dem Landtag und der Nachbargemeinden das Hocketse-Flair. Vermutlich war das Wetter in den letzten 45 Jahren zur Festzeit noch nie so unbeständig: Dem sommerlichen Wetter wich an den Abenden von Freitag und Samstag viel Regen und Gewitter. Und auch am Sonntag zum traditionellen Gottesdienst ergossen sich Regenschauer über dem Festgelände. Das war bitter für die Vereine. So gab es leider viel weniger Besucher als in den Vorjahren. Eröffnet wurde die Hocketse mit dem traditionellen Holzfassanstich durch Bürgermeister Jürgen Kiesl.

Mit einem Augenzwinkern führte Bürgermeister Kiesl zunächst einen Soundcheck durch, da im letzten Jahr die Technik nicht optimal funktionierte. Er betonte das lebendige Gemeindeleben in Leutenbach, finden doch seit Ende April bald wöchentlich Feste der Schulen, Kindergärten, Vereine und Kirchen statt. „Die Hocketse ist und bleibt jedoch der Höhepunkt der Festsaison, die Krönung!“, betonte der Bürgermeister. Nachdem, im Unterschied zu früheren Jahren, auf Empfehlung eines Bierbrauers das Fass bereits eine Stunde zuvor auf die Bühne gebracht wurde, stellte sich das Wunschszenario von Bürgermeister Kiesl ein: Mit lediglich zwei Schlägen gelang ihm der Fassanstich, gepaart mit einer ordentlichen Fontäne. Denn wie er zuvor betonte, gibt es in Leutenbach ein richtiges Fass mit traditioneller Dichtung und kein Holzattrappenfass mit Gummidichtung. Umrahmt wurde die Eröffnung vom Musikverein Leutenbach sowie von einem Auftritt der Sängerin Petra Rennings, die seit zwei Jahren in Nellmersbach wohnhaft ist.

Großer Dank gilt den Anwohnern und den vielen Helfern der örtlichen Vereine, Freiwilligen Feuerwehr, des Bauhofs und aus dem Rathaus. Sie alle sorgten vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf und präsentieren auch 2019 wieder ein reichhaltiges Angebot für Leib und Seele. Zur Auswahl standen eine Vielzahl schwäbischer und internationaler Gerichte: mit oder ohne Fleisch, gegrillt, gekocht, gebacken, süß, sauer oder deftig – auch Eis war im Angebot. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Dazu sorgten die Vertreter unserer Partnergemeinde Dunabogdány wie gewohnt mit ihren ungarischen Spezialitäten und Köstlichkeiten am Hocketsestand und auf dem Wochenmarkt für regen Zulauf – untermalt mit einem Platzkonzert ungarischer Musiker. Die Partnergemeinde Orchamps bot den Besuchern eine besondere Auswahl französischer Käsespezialitäten und kühlen Getränken. Nahezu rund um die Uhr wurden die Besucher mit allerlei Musikstilen verwöhnt. Auf den zwei Bühnen, im Spatzenhof und der Bachstraße, ließen es die Leutenbacher Musikvereine sowie verschiedene Partybands und Musikgruppen aus dem In- und Ausland ordentlich krachen. Kinder konnten mit dem Hocketse-Express Runden ums Feuerwehrhaus drehen, sich beim Torwandschießen oder an der Wasserspritzwand austoben. Wie gewohnt war auch der ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen im Spatzenhof gut besucht.

Sicherheitsdienst und Malteser meldeten keine nennenswerten Vorfälle. So ist die Vorfreude auf ein neues Leutenbacher Fest der Begegnung in 2020 mit kulinarischen und musikalischen Höhepunkten samt einem gelungenen Fassanstich wieder groß.