Gemeinde Leutenbach

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Die Gemeinde informiert

Startschuss für die Gemeinde Leutenbach als Modellkommune "Digitalisierung und Heimat"

Am Dienstag, 24. September 2019, übergab Minister Thomas Strobl im Rahmen eines Festaktes die Förderbescheide für das Projekt „Digitalisierung und Heimat“. Hauptamtsleiter Jakob Schröder nahm in Vertretung von Bürgermeister Jürgen Kiesl den Bescheid für die Gemeinde Leutenbach entgegen. Damit fällt für Leutenbach als eine von neun Modellkommunen der Startschuss für das zweijährige, bundesweit beispiellose Pilotprojekt. Ziel des Projektes ist, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Gemeindeleben zu analysieren und das Zugehörigkeitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zum Heimatort zu stärken. Die Kosten für das Projekt in Leutenbach belaufen sich auf bis zu 175.000 Euro. Durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg werden davon 50 Prozent übernommen.

Das Modellprojekt beginnt für die Gemeinde mit der Durchführung einer Bürgerbefragung. Möglichst viele Leutenbacher sollen befragt werden. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Leben der Menschen wird erfasst und die Gemeindeidentität Leutenbachs definiert. In einem zweiten Schritt sollen digitale und nicht-digitale Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die das Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinde stärken. Hauptamtsleiter Jakob Schröder erklärt, er sehe in der Teilnahme als Modellkommune die große Chance, „den Herausforderungen der Digitalisierung positiv zu begegnen. Durch dieses innovative Projekt kann Leutenbach als Heimat neu begriffen und der Zusammenhalt von Alteingesessenen und Zugezogenen in der Gemeinde gestärkt werden. Davon profitieren auch örtliche Strukturen der Vereine oder Feuerwehr.“

Das Pilotprojekt „Digitalisierung und Heimat“ wird im Rahmen der Zukunftsinitiative „Städte und Gemeinden 4.0 - Future Communities“ des Gemeindetags Baden-Württemberg in Kooperation mit Prof. Dr. Klaus Koziol durchgeführt. Der Beschluss zur Teilnahme an dem Modellprojekt wurde in der Sitzung des Gemeinderates am 25. Oktober 2018 gefasst. Zunächst wurden 25.000 Euro für den ersten Förderantrag bereitgestellt, um eine Bürgerbeteiligung durchzuführen. Über den zweiten Förderantrag wird 2020 neu beraten.