Gemeinde Leutenbach

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Die Gemeinde informiert

Bericht aus der Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 4. Oktober 2021

 

Waschbären in der Gemeinde: Bitte nicht füttern!
In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Waschbärsichtungen gemeldet. Bereits in den vergangenen Jahren haben Wildkameras Waschbären aufgenommen, neu ist allerdings, dass diese nicht nur in Bachnähe gesichtet werden, sondern auch mitten in den Ortszentren. Die Verwaltung hat sich mit dem Kreisjagdamt in Verbindung gesetzt. Nach derzeitigem Rechtsstand ist eine Jagd auf Waschbären im befriedeten, innerörtlichen Bereich für die Jagdpächter der Gemeinde unzulässig. Daher durfte bisher weder die Gemeinde noch ihre Jagdpächter einschreiten. Der Landkreis plant schon seit längerer Zeit zur Unterstützung in solchen Fällen, für die Städte und Gemeinden einen Stadtjäger zu bestellen, der in solchen Fällen tätig werden darf. Inzwischen hat ein Jagdpächter der Gemeinde die Befähigung, Lebendfallen im befriedeten Bereich aufzustellen.
 
Waschbären sind trotz ihrer Intelligenz und vermeintlichen Zutraulichkeit Wildtiere, die durch Kratzen und Beißen Verletzungen hervorrufen können. Daher muss es unbedingt vermieden werden, weitere Waschbären in bebaute Gebiete zu locken. Dabei sollten insbesondere folgendes beachtet werden:
 
-          Mülltonnen und Abfälle unzugänglich aufbewahren.
-          Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Brot und Obst nicht auf den Kompost werfen (Garten- und Gemüsereste sind unproblematisch) und diesen unzugänglich halten.
-          Keine Nahrungsreste in öffentlichen Papierkörben hinterlassen.
-          Futter für Haustiere nicht über Nacht im Garten oder auf der Terrasse belassen.
 
Sollten sich dennoch Waschbären ansiedeln, ist es möglich beim Forstamt des Landkreises ein Antrag auf „Umsetzung“ der Tiere gestellt werden. Nach der Genehmigung versucht ein speziell ausgebildeter Jäger die Tiere einzufangen. Die Gemeindeverwaltung nimmt ebenfalls Meldungen über Waschbärsichtungen entgegen und stellt den Kontakt zum Forstamt und den Jägern her, die innerorts aktiv werden dürfen.

 

Bekanntgaben/aktuelle Informationen
 
 
Defekte Ampelanlage am Kunstrasenplatz in Weiler zum Stein wird nicht erneuert
 
Die Ampel auf Höhe des Kunstrasenplatzes in Weiler zum Stein wurde installiert, als der Steinbruch noch aktiv genutzt wurde, um den dort verlaufenden Schulweg zu sichern. Die Ampelanlage ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Ersatzteile sind nicht mehr verfügbar, während sich die Reparaturen häufen. Zudem ist der Stromverbrauch um ein Vielfaches höher als bei modernen Anlagen. Der Gemeinde liegt ein Angebot zur Umrüstung der Anlage auf neue Technik in Höhe von ca. 12.000 Euro vor. Seit der Schließung des Steinbruchs ist die Ampelanlage vor Ort nicht mehr notwendig. Die Verkehrszahlen dort würden rechtlich gesehen nicht einmal ausreichen, um einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) zu rechtfertigen. Nach einer kurzen Diskussion sprechen sich die Mitglieder des Verwaltungsausschusses einstimmig dafür aus, die Anlage nicht mehr zu modernisieren. Sollte die Anlage ausfallen, wird sie abgebaut.
 

 

Schlagloch in der Daimlerstraße
 
Ein Gemeinderat meldet, dass in der Daimlerstraße im Wohnbezirk Nellmersbach auf Höhe des Unternehmens Kunststoffverarbeitung Hess ein Schlagloch in der Straße ist. Dieses sei vor einiger Zeit während des Austauschs einer Straßenlaterne entstanden, wird aber aufgrund von oft dort parkenden Fahrzeuge vermutlich von der Verwaltung nicht bemerkt. Die Verwaltung sagt eine Reparatur der betreffenden Stelle zu.