Gemeinde Leutenbach

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Widerspruch gegen einen Mahnbescheid einlegen

Wenn Sie der Ansicht sind, dass der Mahnbescheid, den Sie vom Amtsgericht erhalten haben, unbegründet ist, können Sie ihm widersprechen.

Achtung: Das Amtsgerichtprüft vorher nichtden Inhaltoder die Richtigkeit des Zahlungsanspruchs. Prüfen Sievor einem Widerspruch, ob diegegen Sie erhobene Forderungzu Recht erhoben wurde.

Sie können den Widerspruch auch auf einen Teil der Forderung beschränken.

Generelle Zuständigkeit:

das Amtsgericht, das den Mahnbescheid erlassen hat

Ablauf:

Den Widerspruch gegen den Mahnbescheid müssen Sie schriftlich an die zuständige Stelle schicken oder dort persönlich abgeben. Dem Mahnbescheid ist ein Formular beigefügt. Es empfiehlt sich, dieses zu verwenden.

Wenn Sie Widerspruch eingelegt haben, ist das Mahnverfahren für Sie abgeschlossen.

Hält der Antragsteller des Mahnbescheides seine Forderung weiterhin für berechtigt, muss er vor Gericht gegen Sie Klage erheben.

Frist:

zwei Wochen ab Zustellung des Mahnbescheids

Hinweis: Wenn Sie zu spät widersprechen und Sie auf der Grundlage des Mahnbescheids einen Vollstreckungsbescheid erhalten, wertet die zuständige Stelle Ihren Widerspruch gegen den Mahnbescheid als Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid.

Sonstiges:

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel \"Gerichtliches Mahnverfahren\".

Rechtsgrundlage:

§ 694 Zivilprozessordnung (ZPO) (Widerspruch gegen den Mahnbescheid)

Zuständige Ansprechpartner und Behörden:

Amtsgericht Waiblingen
Bahnhofstraße 48
71332 Waiblingen
Telefon: 07151/9550
Fax: 07151/58463
poststelle(@)agwaiblingen.justiz.bwl.de

Lebenslagen:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Justizministerium hat dessen ausführliche Fassung am 13.10.2015 freigegeben.